Holen Sie sich die Natur ins Haus!

Das Klima Floridas ist der Grund für die einzigartige Blumen- und  Pflanzenvielfalt. Hier wächst und gedeiht, was in Deutschland, Österreich oder der Schweiz eher kümmerlich vor sich hinwelkt. Ein Benjamini-Baum? Da muss man schon ein echtes Garten-Händchen haben, wenn’s nicht allzu mickrig aussehen  soll. In Florida hingegen wuchern die Hecken in praller Fülle, dass jeder Tourist nur neidvoll blicken kann. Aber warum sollen diese Schätze immer nur draußen vor der Tür sichtbar sein? Holen Sie sich doch ein kleines Stück prächtiger Natur ins Haus, und zwar auf die pfiffige Art und Weise. Der „Garten im Glas“ – das hat Stil, ist schick und gibt Ihrem zuhause ein ganz besonders außergewöhnliches Ambiente. Wie es funktioniert, was Sie dazu benötigen und einige Ideen stellen wir Ihnen hier einmal vor. 

Was Sie brauchen:
• Kaktus-Erde
• Klarglas-Flasche
• Sukkulenten
• Ess-Stäbchen

Und so geht’s:

1. Streuen Sie eine Handvoll Kaktus-Erde in die Klarglas-Flasche.

2. Trennen Sie die Sukkulenten in einzelne Stengel-Pflänzchen.

3. Jetzt die einzelnen Pflänchenstiele in die Flasche platzieren.
Nutzen Sie dafür die Ess-Stäbchen, um die Wurzelballen sanft in die Kaktus-Erde zu drücken. So tief, bis sie knapp bedeckt sind.

4. Anschließend sollten Sie die Flache mit den Pflanzen unbedingt im Haus behalten und nicht rausstellen. Schützen Sie sie zudem vor direktem Sonnenlicht. Die Wüstenpflanten – das nämlich sind Sukkulenten – brauchen nur wenig Wasser. Besprenkeln Sie Ihren neuen „Home-Garden“ alle zwei Wochen etwa mit etwas Wasser.

Und hier einige „spießige“ Ideen:

Küchen / Garten

Eine einfache Geschichte: Wasser und Licht kommen direkt aus der Natur, die Wärme des eigenen Hauses  liefert die passende Temperatur – und damit wächst Ihr Garten zu jeder Jahreszeit. Alles, was Sie dazu benötigen, haben Sie wahrscheinlich ohnehin im Haus: Wattebausch oder weiche Papiertücher, ein hübsches Glas sowie Sprossen, Samen und Keimlinge Ihrer Wahl.

Bohnen und Linsen:

Ihre Samen „schlafen“, bis Sonnenlicht und Wasser sie aufwecken. In einem geschlossenen Glas mit einem nassen Papiertuch saugen die Bohnen die Feuchtigkeit auf, blähen auf und platzen regelrecht aus der Schale, um empor zu wachsen. Das klare Glas lässt Licht hinein und der Deckel auf dem Glas (wichtig) hält die Feuchtigkeit.
Bald wachsen Wurzeln, Stengel und Keimblätter bilden sich. Und Stück für Stück wächst die Bohne hoch – Sonne, Sauerstoff und Wasser werden absorbiert.

Hübsches Wurzelgemüse

Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln oder Radieschen wachsen auf und unter der Erde. Ihre grünen Blätter, Stiele und Ranken wachsen aus der Erde hinaus, während die Knollen, die wir essen, unterhalb der Erde sind. Ihre nötige Energie absorbieren Sie aus den Blättern, Wasser und Mineralien ziehen Sie sich aus der Erde. Wenn sie dieses Gemüse im Glas oder auf einen Teller mit Wasser statt in Erde geben, ist es wie eine Röntgenaufnahme – Sie können die Pflanzen hautnah wachsen sehen. Versuchen Sie es, es sieht wunderbar aus.

Etwas Würze gefällig?

Samen sind überall. Einige essen wir wie z.B. Linsen und Erbsen; andere fügen wir zu Speisen hinzu wie der aus Senfkörnern gemachte Senf; und andere werfen wir weg wie die Kerne der Orangen oder Papayas. Würden wir einen aber in Erde setzen, würden wir Zeuge der Magie der Natur werden. Und dafür bedarf es nur Sonnelicht, Wasser und
Wärme. In der Erde gedeihen die Pflanzen deshalb gut, weil sie sich die notwendigen Nährstoffe daraus ziehen. Einfach ein Glas mit Erde füllen, Samen hineingeben, hin und wieder wässern und schon wächst in Ihrem Wohnzimmer quasi der
Gewürzgarten! Sie werden staunen.

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Der Journalist erlernte sein journalistisches Handwerk mit einem zweijährigen Volontariat bei Europas größter Tageszeitung „Bild“. Anschließend arbeitete er dort erfolgreich mehrere Jahre als Polizeireporter, wurde später Nachrichtenleiter bei SAT.1, Chef vom Dienst beim Ski-Magazin und wechselte dann als Chefredakteur zu einem Tochterunternehmen des Heinrich Bauer Verlages, Europas größtem Zeitschriften-Verlag, wo er über Jahre hinweg hochauflagige Titel erfolgreich führte.

Ab 2001 verlagerte Eichler den Fokus auf Corporate Publishing, kreierte für Europas größten Finanz-Strukturvertrieb ein Monatsmagazin, welches zur Benchmark in der Branche wurde. Aktuell führt er Hamburgs größte freie Monats-Zeitung, leitet ein weiteres von ihm kreiertes Vertriebs-Magazin im Finanzberatungssektor und arbeitet parallel mit Nachdruck am Erfolg von EASYLIVING.

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