Miami Beach möchte Amerikas grünste Stadt werden. Deshalb stellt die Strandmetropole jetzt die neue Umweltkampagne „Keep Miami Beach Clean“ vor. Die Initiative will innerhalb eines Jahres mit Hilfe von auffälligen Plakaten Besucher und Bewohner der Stadt zur Entsorgung ihrer Abfälle aufrufen. Hierfür wurden bereits spezielle Recycling-Mülleimer an Stellen mit großem Fußgängeraufkommen aufgestellt.

Miami Beach stellt eine neue Umweltkamapgne vor und will Amerikas grünste Stadt werden
Miami Beach stellt eine neue Umweltkamapgne vor und will Amerikas grünste Stadt werden

Der Slogan „Keep Us Fit, Pick Up Your…“ soll mit einem Augenzwinkern vor allem die jüngere Millennium-Generation ansprechen. Demnach dient die Müllentsorgung unter anderem als sportliches Workout – eine Anspielung auf die am Strand gelebte Fitness-Kultur. Die Plakate, welche beispielsweise Mülleimer in Miami Beach schmücken, zeigen lokale Sport-Persönlichkeiten, die Müllbeseitigung und -trennung mit sportlichen Moves kombinieren und sich so fit halten.

Zeitgleich zum Start der Kampagne führte Miami Beach Geldbußen gegen Abfallsünder ein. Wer Müll achtlos wegwirft, muss ab sofort mit einer Strafe von 1.500 Dollar, bei wiederholter Verwarnung von bis zu 3.500 Dollar rechnen.

Zudem müssen seit Februar 2016 alle Neubauten das „Green Building“-Zertifikat beantragen. Wer die Auflagen für die Zertifizierung nicht erfüllt, zahlt stattdessen einen Ausgleichsbetrag in einen Nachhaltigkeits-Fonds der Stadt.

Zigarettenstummel, Hundekot, Plastikbeutel, Styropor-Verpackungen und Strohhalme sind die Hauptverursacher von Abfall in Miami Beach. Schätzungsweise über 3.500 Kilo Müll taucht tagtäglich an den Stränden der Stadt auf und gefährdet einheimische Tierarten wie Meeresschildkröten, Zugvögel und Seekühe.

Weitere Informationen zur „Keep Miami Beach Clean“-Kampagne finden Interessierte unter: www.keepmbclean.com

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Der Journalist erlernte sein journalistisches Handwerk mit einem zweijährigen Volontariat bei Europas größter Tageszeitung „Bild“. Anschließend arbeitete er dort erfolgreich mehrere Jahre als Polizeireporter, wurde später Nachrichtenleiter bei SAT.1, Chef vom Dienst beim Ski-Magazin und wechselte dann als Chefredakteur zu einem Tochterunternehmen des Heinrich Bauer Verlages, Europas größtem Zeitschriften-Verlag, wo er über Jahre hinweg hochauflagige Titel erfolgreich führte. Ab 2001 verlagerte Eichler den Fokus auf Corporate Publishing, kreierte für Europas größten Finanz-Strukturvertrieb ein Monatsmagazin, welches zur Benchmark in der Branche wurde. Aktuell führt er Hamburgs größte freie Monats-Zeitung, leitet ein weiteres von ihm kreiertes Vertriebs-Magazin im Finanzberatungssektor und arbeitet parallel mit Nachdruck am Erfolg von EASYLIVING.

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