Stacy Konziser ist tot – getötet von ihrer großen Liebe, ihrem Tiger, den sie als Wärterin im Zoo von Palm Beach seit langer Zeit hegte und zu dem sie ein sehr inniges Verhältnis hatte. Die beiden waren vertraut, bis zu dem Zeitpunkt, als bei dem 13-jährigen Malaysia-Tiger der natürliche Raubtier-Instinkt durchbrach. das war zugleich das Todesurteil der als Tiger-Flüsterin bekannten 38-jährigen Tigerwärterin. 

Bildschirmfoto 2016-04-17 um 12.23.43Das Drama, dessen Ursachen noch immer völlig ungeklärt sind, schockt die Verantwortlichen des Zoos in Palm Beach. Denn bisher deutet rein gar nichts darauf hin, dass Stacy Konziser auch nur den kleinsten Fehler gemacht hat oder sich in irgendeiner Art und Weise außerhalb der üblichen Abläufe und Normen bewegt oder gehandelt hat. Das jedenfalls bestätigt die Sprecherin des Zoos, Naki Carter gegenüber dem TV-Sender CNN.

„Tiger sind, wie alle Grosskatzen, sehr gewieft“, sagt Mark McCarthy, Direktor des McCarthy’s Wildschutz Zentrums. „Sie können unglaublich freundlich sein – bis man ihnen näher kommt. Dann verändert sich ihr Verhalten plötzlich komplett.

Die getötete Frau habe als leitende Tigerwärterin gearbeitet und sei äusserst erfahren gewesen. Sie sei gebissen worden, während sie sich in dem sogenannten Nachthaus, in dem die Tiere gefüttert werden und schlafen, auf ein Gespräch über Tiger mit Zoobesuchern vorbereitet habe.

„Sie liebte Tiger. Sie haben miteinander in einer Sprache gesprochen, die nur sie verstehen konnten“, sagt Naki Carter. Konwiser sei deshalb auch als „Tigerflüsterin“ bekannt gewesen. Man könne es kaum in Worte fassen, wie sehr Konwiser die Tiger liebte.

Seit über zehn Jahren war sie als Wärterin tätig, zuerst in Australien und seit 2013 im West Palm Beach Zoo.

Malaysia-Tiger zählen zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die grosse Wildkatze im West Palm Beach Zoo wurde nach dem Vorfall betäubt, um die Wärterin bergen zu können. Der Zoo blieb zunächst geschlossen.

ÜBERblick.ch
QUELLE by Dieter pixelio.de
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Der Journalist erlernte sein journalistisches Handwerk mit einem zweijährigen Volontariat bei Europas größter Tageszeitung „Bild“. Anschließend arbeitete er dort erfolgreich mehrere Jahre als Polizeireporter, wurde später Nachrichtenleiter bei SAT.1, Chef vom Dienst beim Ski-Magazin und wechselte dann als Chefredakteur zu einem Tochterunternehmen des Heinrich Bauer Verlages, Europas größtem Zeitschriften-Verlag, wo er über Jahre hinweg hochauflagige Titel erfolgreich führte.

Ab 2001 verlagerte Eichler den Fokus auf Corporate Publishing, kreierte für Europas größten Finanz-Strukturvertrieb ein Monatsmagazin, welches zur Benchmark in der Branche wurde. Aktuell führt er Hamburgs größte freie Monats-Zeitung, leitet ein weiteres von ihm kreiertes Vertriebs-Magazin im Finanzberatungssektor und arbeitet parallel mit Nachdruck am Erfolg von EASYLIVING.

2 KOMMENTARE

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    Ich wünsche dem EASLYLIVING-TEAM viel Erfolg und sehe der nächsten Ausgabe mit freudiger Erwartung entgegen!

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