Jahrzehnte wurde das Wort „Kuba“ in Florida kaum ausgesprochen. Erzfeinde missachtet man und beachtet sie nicht! Doch kaum ist die Annäherung zwischen  den USA und Kuba nun erfolgt, machen die Amerikaner das, was sie weltweit wirklich am besten können: clevere Geschäfte! Der Run auf die Flugrouten von Amerika Richtung Kuba ist eröffnet. Und gerade im Süden Floridas weiß man, was hier für ein gewinnbringendes „Big Business“ wartet.

Vor allem American Airlines wurde nicht müde, sich bei der am 2. März 2016 ablaufenden Frist für die erste Bewerbungsrunde um entsprechende Routen zu bemühen. Für die Fluggesellschaft soll Miami der entscheidende Ausgangspunkt sein. Satte 18 tägliche Flüge sollen künftig Richtung Kuba starten: zehn pro Tag nach Havanna, zwei nach Santa Clara, Holguín und Varadero sowie einmal täglich nach Camagüey und Cienfuegos.

„Wir haben uns sorgfältig und vielfach über Jahrzehnte hinweg auf diesen Tag vorbereitet!“, machte Doug Parker, Chairman und CEO von American Airlines deutlich. „Miami Dade County ist das Herz und die Seele der Kubanisch-Amerikanischen Gemeinschaft. Keine andere Gesellschaft hat so ein Engagement bisher gegenüber dem County demonstriert, wie wir, als wir ein Drehkreuz von Weltklasse hier in Miami gebaut haben!“

Experten rechnen damit, dass die amerikanische Luftfahrtbehörde DOT bis zum Sommeranfang die Routen bekannt gibt. Dann sollten die ersten zivilen Flüge zwischen den beiden Nationen nach mehr als 50 Jahren Unterbrechung zu beginn des Herbstes abheben.

Neben American Airlines haben sich auch Delta, Silver Airways und JetBlue um Strecken beworben. Während Delta täglich von Miami, Atlanta, Orlando und New York nach Havanna fliegen möchte, will JetBlue Fort Lauderdale als Hauptdrehkreuz für seine Kuba-Flüge einsetzen. Von dort as soll es dann nach Camagüey, Holguín, Santa Clara und natürlich nach Havanna gehen. Silver Airways, die bisher vor allem Flüge zwischen Florida und den Bahamas anbieten, will gleich von fünf Städten Floridas aus Kubas Hauptstadt anfliegen: Key West, West Palm Beach, Fort Lauderdale, Jacksonville und Fort Myers.

QUELLEBild: Martin Kummer / pixelio.de
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Der Journalist erlernte sein journalistisches Handwerk mit einem zweijährigen Volontariat bei Europas größter Tageszeitung „Bild“. Anschließend arbeitete er dort erfolgreich mehrere Jahre als Polizeireporter, wurde später Nachrichtenleiter bei SAT.1, Chef vom Dienst beim Ski-Magazin und wechselte dann als Chefredakteur zu einem Tochterunternehmen des Heinrich Bauer Verlages, Europas größtem Zeitschriften-Verlag, wo er über Jahre hinweg hochauflagige Titel erfolgreich führte. Ab 2001 verlagerte Eichler den Fokus auf Corporate Publishing, kreierte für Europas größten Finanz-Strukturvertrieb ein Monatsmagazin, welches zur Benchmark in der Branche wurde. Aktuell führt er Hamburgs größte freie Monats-Zeitung, leitet ein weiteres von ihm kreiertes Vertriebs-Magazin im Finanzberatungssektor und arbeitet parallel mit Nachdruck am Erfolg von EASYLIVING.

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